Um den Berufsstand des klassischen Webmasters (des Allrounders im Web) war es in den letzten Jahren schlecht bestellt. Durch immer einfachere Websysteme (Redaktionssystem, Webbaukasten, Blogs usw.) war es für Firmen, Vereine und andere Informationsanbieter immer einfacher den eigenen Webauftritt zu pflegen.
Vielfach wurde nur bei der Einrichtung einer Website eine Agentur oder Dienstleister beauftragt. Vielfach wurden diese Kosten ganz gespart. Gepflegt wurde die Website vom Öffentlichkeitsarbeiter oder von anderen Verantwortlichen im Unternehmen.
Doch seit dem modernen Internet, das vielfach unter dem Begriff "Web 2.0" firmiert ist der Webmaster als Allrounder für die Internet-Belange in Firmen und anderen Institutionen wieder gefragter den je. Webseiten auf Basis von Webbaukästen und Co. lassen sich von Webanwendern zwar komfortabel pflegen, aber was ist mit neuen externen Diensten wie Twitter, Facebook, einem zusätzlichen Blog usw.? Diese Dienste und Anwendungen müssen eingerichtet, gepflegt und zu einem dem Anbieter nutzenden Gesamtkonzept zusammengeführt werden.
Wohl dem Unternehmen, das über die Jahre einen pfiffigen Webmaster beschäftigt hat, der diese Punkte in die Firmenstrategie integriert hat.