Aber das Nutzen von Url-Verkürzern ist nicht ohne Risiko. Keiner weis, ob die Dienste ihren Service in der Zukunft einstellen werden. Dann sind die vielen verlinkten Seiten futsch. Eine berechtigte Frage ist auch, wem die Links gehören? Darf ich in Zukunft diese Links als eigene Linkliste nutzen, oder darf der Anbieter diese Linklisten anderen zur Verfügung stellen?
Heute zählt jedes Zeichen im Netz (siehe 140 Zeichen bei Twitter). Was passiert, wenn die Adressen der Anbieter durch intensive Nutzung immer länger werden. Sicher ist hier immer noch Platz aber irgendwann halt nicht mehr.
Alternative: Eigener URL-Verkürzungsservice
Wer diesen Problemen aus dem Weg gehen will baut sich mit kostenlosen Urlverkürzungs-Scripten wie lilURL (http://lilurl.sourceforge.net/) unter einer eigenen Domain einen eigenen URL-Verkürzungsservice auf. Zur Zeit sind noch ein paar dreistellige DE-Domains (mit Ziffer) verfügbar.
3-stellige Domain plus Punkt und 2 Stellen für Domain-Endung ergibt 6 Zeichen für einen sehr kurzen Url-Verkürzer. Mit 3 Stellen hinter dem Schrägstrich hat man ca. 40.000 eigene Shortlinks zur Verfügung. Damit dürften Normal-User erst mal auskommen.